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In Turbulenzen
   

Die Tänzerinnen "harmonieren präzise und bewahren doch ihre spezifische Persönlichkeit. Andrea Schiefer die nüchtern-kecke in Orange. Elise Hoffmann die abgezirkelte, energetische in Türkis. Fernanda Lima wie ein Joker im zweiten Teil im knallroten Kleid, Sinnlichkeit verströmend. Und mit geschmeidiger Kraft und Größe auftrumpfend Natascha Hahn in Violett, dunkel wie die tiefen, schweren Töne der Sinfonie. Wie Klangfarben umspielen sie sich, jede spiegelt auch ein anderes Wahrnehmen der Töne. Man beginnt die Musik zu sehen... Und wenn sie Konventionen durchbrechen, im Gorillasprung hopsen oder Kampfduelle tanzen, verkörpern sie einen Witz und eine Lebendigkeit, die man im Klangchaos überhören könnte. Begeisterung bei der Premiere".
Neue Presse, 05.09.08

 
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Drei tierische Frauen
   

"Zwei junge Frauen interpretieren die Verwandlungen im Lauf des Lebens im Tanz. (...) Exquisit waren die Tänzerinnen Elise Hoffmann und Andrea Schiefer auch ohne die Dritte im Bunde. Die Synchronität ihrer Bewegungen zur Musik war kaum zu übertreffen. (...) Von übermütig schäumend bis ängstlich erzitternd - die ausdrucksstarke Mimik der Frauen zitierte alle menschlichen, nicht nur "fraulichen" Seelenzustände."
Neue Presse Hannover, 29.02.08

 
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eins - HINFALLEN
   

"Zwei Tänzerinnen und zwei Tänzer im Spannungsfeld, im Miteinander, in der Ambivalenz der Geschlechter. Sie winden sich, drehen, rollen, bewegen sich in geometrischen Formationen und in Pas de Deux (…). Insgesamt stimmt die tänzerische Leistung von Natascha Hahn, Elise Hoffmann, Yiannis Avakoumidis und Jorge Leandro; gelungen auch die während des Tanzes auf den Punkt gesetzten Geräusche und Wortsequenzen der Akteure. Originell: In den Videosequenzen von Anne Nissen stoppt alles, um gemeinsam den Statements von Menschen aus Hannover über Freiheit, Schwächen und Möglichkeiten im Leben zu lauschen. Am Ende langer Applaus für die einstündige Performance."
Neue Presse Hannover, 15.09.07

 
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Frieden!Fouls!Fanfaren!
   

"Eigensinnige Bewegungen, dazu klassische Musik, Wortfetzen von Jugendlichen, die sich über Ausländerhass austauschen. Fredeweß und Hahn zeigen viele kleine Stücke, und der Zuschauer wechselt ständig die Perspektive. Nach einer guten Stunde erklingt der Schlusspfiff und die Zuschauer sind beeindruckt, wie viel ein Fußballabend hergeben kann."
Neue Presse Hannover, 16.09.06

"Die Stimmen, mit Beats unterlegt, stellen mit Hip-Hop- und Elektroklängen einen gelungenen Gegenpart zur Symphonik Jean Sibelius’ dar. Tänzerisch macht die Compagnie Anleihen beim klassischen Ballett, beim Modern Dance und – das ist neu – beim akrobatischen Break- und Streetdance. Der spezifisch fredeweßsche Bewegungskosmos entsteht auch diesmal durch die tanzend verfremdeten Alltagsbeobachtungen: sich aufwärmende Spieler, Fouls und Versöhnungen, Verletzungssimulanten und engagierte Torhüter. Die humorvollen Bewegungsminiaturen werden zu wiederkehrenden, variierenden Motiven."
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16.09.06

 
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Küssen erlaubt!
   

"Ohne die sonst übliche Distanz zwischen Zuschauern und Bühne konnten die Kinder die Tänzer bei ihrer schweißtreibenden Arbeit beobachten und anschließend befragen. … Auch wenn die Vorlieben der Kinder eigentlich in Richtung Hip-Hop gehen, kamen das dynamische Springen und das Über-den-Boden-Rollen doch sehr gut an und wurden engagiert nachgeahmt. Und so fiel das Fazit nach zwei Schupperstunden durchaus positiv aus: 'Uncool, aber macht trotzdem total Spaß.' "
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 23.02.06

"Küssen erlaubt! ist eine Mischung zwischen professioneller Aufführung, tanzpädagogischem Gespräch und öffentlicher Probe. … Der Zuschauer erlebt modernen Tanz als Prozess, er bekommt einen Eindruck von der Entstehung von Bewegungsabläufen, von der harten und unglamourösen Arbeit, die dem Ergebnis vorausgeht."
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19.09.05

 
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Crazy Colour
   

"… Da wird das Flirren des Rummels fühlbar, das Kribbeln, das Hin und Her…"
Neue Presse 25.06.05

"… Unterbrochen wird das Tempo lediglich von Blicken - leidenschaftlich und nachhaltig. Immer wieder schauen sie einander an und nach: skeptisch, erwartungsvoll oder herausfordernd. Fredeweß & Co. Lassen die Augen mittanzen. Toll."
Hannoversche Allgemeine Zeitung 25.06.05
 
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Body Motion
    "Man muss schon genau hinschauen, um zu sehen, dass etwas nicht stimmt. Wie ein schiefer Ton schleichen sich ungelenke Figuren in die brav wirkenden Bewegungsabfolgen. Schon bald wirken die tänzerischen Einlagen nur noch skizzenhaft und verwaschen. Das Abweichende dominiert: Glieder die seltsam verrenkt die Luft durchpflügen, Rucken und Zucken, Zappeln und Plappern - echter Fredeweß eben."
Hannoversche Allgemeine Zeitung 22.11.04


"The dance of the German troupe was exacting and pleasant because subtile in its rendition of the human form and its exploitation of this."
Weekender (Malta), November 26, 2005
 
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tauchen tiefer
 
    "Das sind Bewegungen, die aus dem Boden zu kommen scheinen, das sind unergründliche Gangarten."
Hannoversche Allgemeine Zeitung 14.11.03

"Wenn Traumbilder einen tiefen Einblick in die Seelenlandschaft gewähren, dann schickt uns Natascha Hahn auf eine Winterreise in die Einsamkeit."
Diabolo, Dezember 03
 
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Vier tierische Frauen
    "Das Choreografenteam Hans Fredeweß und Natascha Hahn haben das Tier studiert, im Menschen entdeckt und auf Bewegung reduziert"
Hannoversche Allgemeine Zeitung 21.Februar 03


"Die Suche nach Geschmeidigkeit, nach Harmonie, wird ins Verspielte gewendet.... Zwischendurch recken sie die Arme, seufzen, knicken ein: Da lässt Schwanensee ironisch grüßen. Eine amüsante "Tanz pur" Studie."
Neue Presse 21. Februar 03
 
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Jeder Mensch ist auch mal ein Tier
 
    "Weichheit und Härte, Tempo und Erstarren. Viel Beifall nach knapp einer Stunde, in der man sich aufnahmefähigere als nur menschliche Augen wünschte..."
Neue Presse, 15. November 02

"Die Bilder, die so entstehen, sind von bisweilen so eindrücklicher Schönheit, dass man sie nur schwer vergisst."
HAZ, 15. November 02
 
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3 Choreographien - Waves Fragments Together
    "So beiläufig, aber zart ist selten berührt worden."
Hannoversche Allgemeine Zeitung


"Einfaches Licht, keinerlei theatrale Elemente, fast alltägliche Kleidung: Gerade die Reduzierung erzeugt Spannung."
Neue Presse
 
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Variation für 7 Lautsprecherboxen und 3 Tänzerpaare
 
    "In pfiffiger Manier lässt der Choreograf seine Tänzer gerade so lange in den gewohnten Mustern agieren, dass der Blick schließlich wohlgefällig auf den ästhetischen Bewegungen ruht, um dann plötzlich über eine ganz und gar abstruse Wendung zu stolpern."
Hannoversche Allgemeine Zeitung
 
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Variation für 2 Boxen und 7 Kaugummiautomaten
    "Sie erzählen keine Geschichten, sondern besinnen sich auf die Wurzeln des Tanzes - den Körper in seiner physischen und psychischen Einheit."
Die Welt  

"...einigen Erfolg bei der Tanzgemeinde hatte. Vielleicht rührt das ja daher, weil Fredeweß abseits vom Mainstream ebenso querköpfig wie einfallsreich und humorvoll auf der Kunst des reinen Tanzes und Tanzens beharrt."
Hamburger Abendblatt  

"Wer den Sinn dieses Stücks, das mitunter eher einem irisierenden Hologramm gleicht, mit Hilfe der Logik zu erfassen sucht, wird vermutlich Schiffbruch erleiden. Besser man überlässt sich den Eindruck jener Vielzahl von Motiven und Bewegungsmelodien, die in einem Wechselspiel von Variation und Wiederholung, von Parallelität und Kontrapunkt fast schon an eine Bachsche Fuge erinnert."
Hannoversche Allgemeine Zeitung
 
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Variation für 2 Boxen
 
    "Anders als der Titel suggeriert, stehen keineswegs Schachteln im Mittelpunkt von "Variationen für 2 Boxen", sondern zwei Männer mit ähnlich kantigen Gesichtszügen und einer Vorliebe für eckige, abgewinkelte Bewegungen. Ihre Kunst scheint darin zu bestehen, einzelne Bewegungen aus dem gewohnten Ablauf auszugliedern und für sich stehen zu lassen."
Hannoversche Allgemeine Zeitung
     
   
Cut
    "Nicht der gefühlhafte Ausdruck interessiert den eigenwilligen Tänzer mit dem ausgeprägten Perfektionsdrang, auch nicht so sehr das Erzählen von Geschichten wie es für die "Tanztheater"-Tradition in der Nachfolge von Pina Bausch charakteristisch ist, sondern Tanz pur."
Hannoversche Allgemeine Zeitung/Spielzeit
 

"(...) allein den Bewegungsabläufen. Die sind verblüffend originell - Hans Fredeweß ist eigensinnig im besten Wortsinn und schert sich nicht um berühmte oder gängige Vorbilder."
Rhein-Neckar-Zeitung  

"Zu seinen (Hans Fredeweß) Stärken gehört die Fähigkeit, sich auf ein Thema zu konzentrieren und es konsequent durchzuführen, indem er es kompositorisch auffächert, abwandelt und ausführt."
Tanzdrama  

"Fredeweß bemüht sich mit vollem Erfolg um konzentrierte Körper - deren Bewegungen für sich sprechen."
Hannoversche Allgemeine Zeitung
     
 
Der Weitkieker
 
   

"Beeinflusst von Gerhard Bohners reduzierter Bewegungsrecherche glückt dem Tänzer und Choreografen aus Hannover im Spiel mit Schwerpunkt, Horizontale und Vertikale ein formal vielfältiges wie inhaltlich vieldeutiges Solo."
Hamburger Abendblatt  

"Sehr nah an Balkenhol gestaltete der Choreograf und Tänzer Fredeweß seine Figuren: verloren in unschlüssiger Haltung und ohne expressive Geste, der Öffentlichkeit ausgesetzt und dadurch verunsichert, spröde und unnahbar, aber von klarer Schlichtheit - eine beeindruckende tänzerische Umsetzung."
Hamburger Morgenpost

     
   
Impasses
    "Impasses besticht durch die strenge formale Struktur der Einzelaufnahmen des in wiederkehrende und doch sich wandelnde Bewegungsmomente zerlegten Alltagstrott von Arbeiten, Essen, Lieben und Ausruhen (...) zeigt der freie Hannoveraner Choreograf (...) dass er ebenso stringent und konsequent mit einer Gruppe zu arbeiten vermag wie skulpturale Objekte und Tanzkörper im Raum spannungsvoll und manchmal sogar situationskomisch in Beziehung und Bedeutung zu setzen."
Tanzdrama  

"Fredeweß geht es nicht um Geschichten, sondern um die Bewegung selbst."
Hannoversche Allgemeine Zeitung
     
 
Ballett Tanz Jahrbuch 2000 VIP-Lounge
 
    "Es soll aber noch Choreografen geben, die sich in ihrem Körper nicht als Fremde fühlen, in ihm durch ihre Arbeit ausgewiesenermaßen zu Hause sind und dennoch mit Bewegung, Körper und Tanz zu experimentieren wissen."